Pflege
Wartungshandbuch 2007
1 – Wartung eines Lichtpunkts
In der Welt des Stadtmobiliars ist eine starke Entwicklung des ästhetischen Aspektes zu verzeichnen. Es stellt sich hier daher die Frage nach der Beständigkeit des ästhetischen Kapitals des Standortes und der Produkte.
Heutzutage dient ein Lichtpunkt nicht nur zur Beleuchtung, sondern auch zur Dekoration. Deshalb muss seine dekorative Wirkung bis zuletzt erhalten bleiben.
Der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ beinhaltet die qualitative und funktionelle Erhaltung von Investitionen und somit zwangsläufig die Notwendigkeit von Wartung, die nicht mehr nur die Leuchten, sondern auch die Träger betrifft.
Die Wartung der Aubrilam-Masten fügt sich in diesen Prozess zur Erhaltung des ästhetischen Kapitals der Standorte und der Produkte ein.
2 – Wartung der Aubrilam-Masten
Aubrilam-Masten sind Verbundprodukte, sie bestehen aus Holz und Metall.
HOLZ : In diesem Handbuch wird nur die Wartung des Holzteils unserer Produkte behandelt. Die technischen und funktionellen Eigenschaften von Holz werden durch mangelnde Wartung kaum beeinträchtigt, da Holz nicht rostet. Das dekorative Aussehen hingegen leidet unter mangelnder Wartung.
METALL : Bezüglich der sonstigen Bestandteile des Lichtmastes (Metall, elektrische Bauteile etc.) verweisen wir auf das Wartungshandbuch für Außenbeleuchtungen, das vom Französischen Beleuchtungsverband (Association Française de l’Eclairage) und vom französischen Verband der Beleuchtungshersteller (Syndicat de l’Eclairage) erstellt wurde (Auszug als Anlage beigefügt).
3 – Wartung des Aubrilam-Holzes
Unsere Wartungsmethode basiert auf der Diagnose.
Das von Aubrilam entwickelte Herstellungsverfahren HTE-E dient dazu, die Beständigkeit unserer Produkte zu gewährleisten und die Dauerhaftigkeit des Brettschichtholzes im Außenbereich zu optimieren. Dieses Verfahren beinhaltet eine Lasierung zum Einfärben und zum Schutz der Holzoberfl äche.
Es werden drei Lasurschichten aufgetragen: eine Imprägnierschicht, sowie zwei Schutz- und Färbeschichten. Lasieren ist eine Oberfl ächenbehandlung zur Verringerung der Feuchtigkeitsaufnahme und zum Schutz vor UV-Strahlung. Durch ihre mikroporöse Struktur kann die ausgewählte Lasur Maßabweichungen des Holzes tolerieren ohne abzublättern. Dies bietet den enormen Vorteil, dass bei Wartungsarbeiten auf das Abschleifen des Schafts verzichtet werden kann und diese somit einfacher als vergleichbare Arbeiten an Metall sind (Abbürsten und Reinigen, Grundierung, zwei Anstriche).
Diese Arbeiten müssen dank unserer Herstellungstechniken, der Verwendung des Holzes in senkrechter Position und der Eigenschaften der von uns ausgewählten Lasuren nur etwa alle 7 Jahre durchgeführt werden. Außer an sehr exponierten Standorten wie z. B. an der Küste, wo der Sand und das Salz alle Materialien angreifen und zwar sowohl Th ermolackierung als auch Lasur. Dort können die Zeitabstände gegebenenfalls kürzer sein. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass Holz unempfi ndlich gegen Salz ist.
Bei vorbeugender Wartung und bei Verwendung einer qualitativ hochwertigen Lasur ist eine einzige Lasurschicht ausreichend, um die Oberfl ächengüte des Holzes für den gleichen Zeitraum wiederherzustellen.
Der Farbton der bei der Wartung verwendeten Lasur muss heller als der Ursprungsfarbton des Mastes sein, damit der Mast nicht im Laufe der Wartungen nachdunkelt.