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Nachhaltige Entwicklung und Straßenbeleuchtung:
Der Umwelteinfluss eines Lichtmastes wird nicht nur durch die Leuchte bestimmt. Ende eines Vorurteils.
Straßenbeleuchtung: Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sind um jeden Preis zu verringern.Warum gelten Umweltanstrengungen nur dem Offensichtlichen, der Reduzierung des Stromverbrauchs der Laternen? Das reicht nicht aus. Ein Ständer besteht aus einer Laterne UND einem Masten; die Wahl des Masten ist genau so wichtig wie die der Laterne. Demonstration.
Aubrilam, europäischer Marktführer für Beleuchtungsmasten aus Holz, hat in Zusammenarbeit mit Bureau Véritas den ökologischen Fußabdruck seiner Masten bewertet. Die jüngste Veröffentlichung dieser Daten bestätigt, dass der Einsatz von Holz- anstelle der herkömmlichen Stahlmasten schon bei der Aufstellung die Einsparung von mehreren Tausend Tonnen CO2 und von Millionen kWh ermöglicht. Bei Straßenbeleuchtungen sind sowohl die Leuchte als auch der Mast selbst zu beachten. Die Zahlen sprechen für sich.
Ein vielfach unterschätzter Umstand: industriell hergestellte Produkte haben schon bei der Gestaltung eine Auswirkung auf die Umwelt. Das Unwissen leitet in die Irre; der Kohlenstoff-Footprint kann nicht auf den Energieverbrauch oder den CO2-Ausstoß im Zusammenhang mit dem Einsatz des Produkts reduziert werden. Alle Etappen seines Lebenszyklus müssen bewertet werden: Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Aufstellung, Entsorgung am Lebensende. Alle Etappen haben einen mehr oder weniger starken Einfluss, der über eine Ökobilanz (ACV), die zurzeit weltweit ausgereifteste Bewertungsmethode, quantifiziert werden kann (Normen ISO 14040, 44, 49 und 14025).
Ein metallischer Mast verursacht einen CO2-Ausstoß von fast 203 kg; zum Vergleich, ein Holzmast identischer Bestimmung führt zum Ausstoß von nur 72 kg CO2.
Der Weltmarktführer für Stahlmasten bestätigte kürzlich in einer Verlautbarung, dass es für die Umwelt besser sei, einen Holzmast aufzustellen. Bei Stahl und Aluminium ist viel von Recycling die Rede, wobei - aus gutem Grund - der enorme Energiebedarf der Transformation verschwiegen wird, mit den anfallenden giftigen Abfällen, die zu einer unumkehrbaren Verschmutzung führen.
Aubrilam veröffentlicht - als erstes Unternehmen seiner Branche - die Ökobilanz seiner Produkte. Die von Véritas bescheinigten Ergebnisse werden durch einen Ökovergleich vervollständigt, der das "ökologische Potential" eines öffentlichen Beleuchtungsprojekts anzeigt. Beispiel gefällig? Für ein klassisches Projekt mit 63 Masten 5 m ergeben sich bei der Wahl von Holz- anstelle von Metallmasten folgende Zahlen: 14.600 kWh und 335 kg gefährliche Abfälle weniger, 7 Tonnen CO2 eingespart.
Die Veröffentlichung dieser neuartigen Zahlen beweist, was bisher nur vermutet wurde. Eine gute Neuigkeit für den Planeten und eine wertvolle Entscheidungshilfe für verantwortliche Straßenbeleuchtungsprojekte. Vor der Entscheidung steht der Vergleich. Die Rechnung ist schnell gemacht. Anders denken heißt, endlich zu begreifen, dass nicht nur am Offensichtlichen gespart werden kann.
